„Der Gesamteindruck muss einfach stimmen“

Der Stil des Hauses? Für manche Experten so wichtig wie die Qualität der Produkte. Geprägt wird er durch die Einrichtung – und die Kleidung der Mitarbeiter. Schick? Konservativ? Trendy? In jedem Fall sauber und hygienisch. Gerhard Schenk, Inhaber der Café Konditorei Schenk in Augsburg und Präsident des Deutschen Konditorenbundes, geht hier neue Wege.

Von köstlichen Cremetorten bis zu raffinierten Petits Fours, von erlesenen Mousse-Pralinen bis zu deftigen Pasteten und herzhaften Canapees: Die traditionsreiche Café Konditorei Schenk im Herzen von Augsburg steht für kulinarische Klassiker der Caféhauskultur – und bietet ihren Gästen gleichzeitig immer wieder moderne Überraschungen und auf Wunsch süße Spezialanfertigungen.

Die Liebe zum Detail kennzeichnet aber nicht nur das kulinarische Angebot. Die beiden Inhaber, Gerhard und Roland Schenk, wollen ihr Können in einem ansprechenden Rahmen präsentieren. Und dabei spielt auch der Auftritt der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Der Anspruch: Individuelle, attraktive Optik, verbunden mit perfekter Hygiene. Und dies in allen Bereichen des Cafés.

Der Weg dorthin führt Gerhard Schenk seit November 2012 über ein verändertes Konzept. Bei dem Thema Berufskleidung setzt er nun auf einen externen Dienstleister und textiles Leasing. Im Interview gibt der erfolgreiche Unternehmer, der auch Präsident des Deutschen Konditorenverbundes ist, Auskunft über die Gründe für seine Entscheidung.

Herr Schenk, als Präsident des Deutschen Konditorenbundes haben Sie Einblick in die Branche – was empfehlen Sie den Konditoren in Bezug auf ihren Auftritt?

Dass der Gesamteindruck stimmig ist. Es liegt mir fern, Pauschalvorgaben zu machen. Jede Konditorei pflegt ihren eigenen Charakter, ihren eigenen Stil. Ob dieser nun hochmodern oder eher nostalgisch plüschig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Das Gesamtkonzept muss einfach passen – von der Visitenkarte bis zum Ambiente des Cafés, von der Kleidung des Teams bis zur Präsentation der angebotenen Speisen.

Worauf legen Sie als Inhaber Ihres eigenen Cafés Wert?

Eben auf ein solch stimmiges Konzept, darüber haben wir sehr genau nachgedacht. Der Gast soll sich bei uns wohlfühlen. Wir haben in unserem Hauptcafé an der Luitpoldbrücke zwei Räume, der eine ist klassisch geprägt – fast ein Wohnzimmer. Der erweiterte Bereich hat einen Bistrocharakter, ist modern gestaltet. Entsprechend unterschiedlich ist auch das Publikum. Hier gilt es unser Team angemessen zu integrieren. Besonders wichtig: Es muss auf den ersten Blick für den Gast gut als Servicekraft, als Konditor oder auch Koch erkennbar sein.

Sie arbeiten seit Oktober 2012 mit der DBL zusammen – wie wurden Sie bei der Kleidung beraten?

Umfassend. Unserer Entscheidung, mit dem textilen Miestdienstleister zusammenzuarbeiten, ging auch ein vierwöchiger Tragetest voran, in dem wir die gemeinsam ausgesuchte Kollektion in der Praxis probierten. Hier unterstützte uns das DBL-Vertragswerk Staufer in München. So hatten mein Team und ich genug Zeit, die Kleidung und den Service zu testen.

Wie sieht die Kleidung aus?

Sie ist von dezenter Farbgebung. Klassisch, aber nicht altmodisch. Eben modern interpretiert. Die Konditoren tragen schwarze Kochjacken und graue Schürzen, im Verkauf gibt es schwarze Blusen zu grauen, langen Bistroschürzen. Und den Service kennzeichnen weiße Blusen und schwarze lange Bistroschürzen. Wahlweise gibt es Poloshirts, das wird von mir bevorzugt. Eine schlichte Eleganz – das wirkt stimmig. Und auch unsere rund 24 Mitarbeiter tragen die neue Kleidung gerne.

Welche Vorteile sehen Sie persönlich im Mietservice?

Ich weiß, dass die Kleidung immer den gewünschten hygienischen Ansprüchen genügt, dass sie fachgerecht gewaschen wird. Das ist im Konditorenhandwerk unverzichtbar. Natürlich habe ich auch vor meiner Zusammenarbeit mit der DBL darauf geachtet. So wurde die Kleidung für die Mitarbeiter von uns zwar gekauft statt geleast, aber wir haben sie auch früher nicht selbst gewaschen, sondern immer in eine Wäscherei gegeben. Nun zeigt sich, dass ich im Mietservice auf die gleichen Kosten komme – mir dabei aber auch noch hochwertige Kleidung gestellt wird. Das ist ein eindeutiger Vorteil! Auch muss ich die Kleidung nicht mehr wie früher selbst wegbringen und abholen – auch das ist im Mietservice inbegriffen.

Noch einmal zurück zum Hygieneaspekt – was geben Sie hier den anderen Betrieben als Präsident mit auf den Weg?

Es wäre wünschenswert, wenn der Konditorenbund im Lebensmittelsektor eine Vorreiterrolle in Sachen Personalhygiene einnehmen würde. Unser Betrieb achtet sehr darauf, allein schon weil wir – eine weitere Besonderheit – einen Kindergarten mit Essen beliefern. Wir haben eine Verantwortung, Hygieneskandale in der Lebensmittelbranche sollten ein für allemal der Vergangenheit angehören. Und dazu gehört auch gepflegte und normgerechte Berufskleidung – sowohl in der Produktion als auch im Verkauf.

Herr Schenk, vielen Dank für das Gespräch

 

Mehr Infos unter:

DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH

Albert-Einstein-Straße 30
90513 Zirndorf
Telefon 09 11 – 96 58 58 – 0
Telefax 09 11 – 96 58 58 – 910
E-Mail: i...@dbl.de

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